Ob ein Server erreichbar ist sagt mir nun die „Cloud“…

Beide Zustände des Nachtlichts

Schon etwas länger bin ich im Besitz dieses süßen Wolkennachtlichts. Als die Batterien leer waren stellte sich die Frage, was mache ich mit dem Nachtlicht? Wir keinen wirklichen Einsatzzweck für ein Nachtlicht und wurde bis jetzt nur als Dekoration genutzt. Dann kam mir der Gedanke: Wie wäre eine Server-Überwachung? Praktisch! Also ran ans Werk.

Benötigte $Dinge:

  • Wolken-Nachtlicht (Amazon-Link)
  • Wemos D1 Mini
  • 1 Stück WS2812B LED
  • 470 Ohm Widerstand

Die LED einfach an die 5V des ESP anschließen, den Widerstand als Datenleitung mit  D1 verbinden. Elektrisch ist man jetzt schon fertig. Nun muss die Elektronik aus dem Nachtlicht entfernt werden. Ich hatte Erfolg mit einem kleinen Cutter-Messer. Als neue Basis für das Board habe ich aus Holz mit dem Lasercutter ein paar Scheiben (3*35mm, 1*55mm) geschnitten, verklebt und mit Acryl-Farbe lackiert. Die Elektronik habe ich einfach mit Heißkleber fixiert. Danach noch 2 kleine Löcher gebohrt um die Basis mit dem Nachtlicht zu verschrauben und fertig ist die Bastelei.

Den Code findet ihr unter: PingCloud.ino – Github Gist

Ihr benötigt neben der aktuellen Arduino IDE noch den ESP8266 Core und das ESP8266PING Library.

Im Quelltext müsst ihr nur noch euren Access Point und die zu überwachende Adresse eintragen. Das Programm pingt jede Minute das Ziel an, nach 3 Fehlern ändert sich die LED Farbe auf rot. Sobald das Zeil wieder erreichbar ist, färbt sich die LED wieder zurück nach hellblau.

 

Viel Spaß beim Nachbauen. 🙂

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